KI und Schreiben
Unser Autor Roger Staub hat einen denkwürdigen Artikel über die Rolle von KI für Schriftsteller:innen geschrieben, erschienen in den Schaffhauser Nachrichten vom 4. April. Untertitel: "Dieser Text ist ohne jegliche Hilfe von künstlicher Intelligenz entstanden." Schaut doch mal
Schilder in der Wüste
Neu
Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Um diese Frage kreist der neue Roman von Hannelore Dietrich. Die Hauptfigur in "Schilder in der Wüste" ist Florentina, eine junge Frau, die in einer ländlichen WG im Bernbiet wohnt und nach jahrelanger unentschlossener Trödelei den Weg findet, den sie in ihrem Leben gehen will.
Vernissage: Asiye
Müjgan Güvenli
Die Autorin präsentiert ihren neuen Lyrikband "vor gestern - nach heute", der eine traumhafte Wirklichkeit schafft, die weit über Begrenzungen hinausweist und erlaubt, "dunkle Wolken zu tätscheln", "Sterne zu sammeln" und "die Nacht über sich zu ziehen, (um) im drohenden Schatten zu schlafen".
Mittwoch, 15. April, 19h00
Buchhandlung Paranoia City, Ankerstrasse 12, Zürich
Kopfkind
Neu
Christine Johanna Kellers erster Roman "Kopfkind" dreht sich um eine Anwältin und alleinerziehende Mutter, die meint, ihr stressiges Berufs- und Privatleben im Griff zu haben. Ihre Strategie beruht darauf, in allen Bereichen auf sich selbst zu vertrauen – bis zu dem Punkt, an dem sie verlernt hat, jemand anderen zu "brauchen".
vor gestern - nach heute
Neu
Der Lyrikband in unserem Frühlingsprogramm 2026 stammt von Asiye Müjgan Güvenli, geboren in der Türkei, wohnhaft in Winterthur. Ihre Gedichte in "vor gestern – nach heute" erzählen von Verlorenheit, Fremdheit, Trauer und Unterdrückung, genauso und intensiver noch von Sehnsucht, Befreiung und dem Glanz der Welt. Im Zentrum steht die Hoffnung, die Verbundenheit mit dem Leben.
Lesung: Bruno
Heinzer
Bruno Heinzer liest aus seinem Roman "Fugu", in dem ein Umweltaktivist von seiner Organisation nach Tokyo geschickt wird und dort die umweltfeindlichen Machenschaften der Nahrungsmittelindustrie aufdeckt. Die Lesung findet im Rahmen des Japan-Jahres im ONO statt.
Mittwoch, 15. April, 20h00
ONO Das Kulturlokal, Kramgasse 6, 3001 Bern
Jetzt bist du nicht mehr bei mir
Neu
Der nicaraguanische Schriftsteller Sergio Ramírez steht ganz in der Tradition berühmter lateinamerikanischer Autoren wie Jorge Luis Borges und Julio Cortázar. Sein neuer Erzählband "Jetzt bist du nicht mehr bei mir" lässt auf unterschiedliche Weise ein Kaleidoskop des Lebens in Lateinamerika entstehen, das immer auf der Grenze zwischen menschlicher Komödie und Tragödie balanciert.
Welt am Scheideweg
Neu
Was bedeuten die Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und im Sudan, generell die geopolitischen Spannungen der 2020er Jahre für das multilaterale System? Welche Ansätze gibt es, um aus einer Entwicklung zu finden, die immer mehr Menschen als Abwärtsspirale empfinden? Antworten auf diese Fragen gibt Jacques Forster, ehemaliger Vizepräsident des IKRK und Leiter des Institut universitaire d’études du développement (IUED), in seinem Buch "Welt am Scheideweg - Zeitenwende in der Nord-Süd-Zusammenarbeit".
Vernissage: Christine Keller
Christine Johanna Keller tauft ihren Romanerstling "Kopfkind", der sich um eine Anwältin und alleinerziehende Mutter dreht, die meint, ihr stressiges Berufs- und Privatleben total im Griff zu haben. Moderation: Martina Rutschmann, Begrüssung: Claudio Miozzari. Anschliessend Apéro. (Anmeldung erbeten an chj.keller@bluewin.ch, Spontanbesuche möglich).
Donnerstag, 16. April, 18h30
Vorstadttheater Basel, Gemeindehaus Oekolampad, Allschwilerplatz 22, Basel
(Türöffnung 18h00)
Marino Bodenmann - der Rote aus dem Wallis
Neu
Urs Grässlin hat nach jahrelanger Spurensuche eine Biografie über seinen Grossvater geschrieben: "Marino Bodenmann – der Rote aus dem Wallis." Dieser Walliser wuchs als Waisenbub in ärmlichen Verhältnissen auf und wurde später eine wichtige Figur in der kommunistischen Bewegung der Schweiz, unter anderem als erster Sekretär der KPS, Mitglied im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale, Mitgründer der PdA sowie als Grossrat in Basel und Nationalrat.
Eine zweite Säule für alle
Neu
Das Sachbuch "Eine zweite Säule für alle - Vorschlag für eine Totalrevision der beruflichen Vorsorge" sagt schon im Titel, wovon hier die Rede ist. Verfasst wurde es von Michael Graff, emer. Professor für Volkswirtschaft, von Ruth Gurny, emer. Professorin für Soziologie, und von Beat Ringger, ehemaliger Sekretär des Denknetzes und VPOD-Zentralsekretär. Ihr Modell macht aus der beruflichen Vorsorge eine echte Sozialversicherung: sicher, transparent, gender- und generationengerecht.
Lesung: Elisabeth
Ursprung
Die Autorin liest aus ihrem ersten Buch, dem Erzählband "Übers Eis gleiten", in dem sie mit scharfem Blick und einer ureigenen Sprache verknappte Sittenbilder schuf. Anschliessend Apéro.
Dienstag, 21. April, 20h00
Stadtkeller Dietikon, Bremgartnerstrasse 20, Dietikon
Viel Lob für "Heiligblut"
Wie schon für seine bisherigen Anselm-Krimis, erntet Peter Weingartner auch für den neuen "Heiligblut" viele Lorbeeren. So schreibt etwa Peer Teuwsen in der NZZ am Sonntag: "Wie diese Zeitung unlängst bemerkt hat, ist es mit der Sparte Regio-Krimi hierzulande inhaltlich nicht zum Besten bestellt: viel Klischee, wenig originäre Sprache. Eine Ausnahme stellt Peter Weingartner dar, der seit Jahren Originalware aus dem Luzerner Hinterland liefert. Da dienen Landschaft, Gemäuer und Menschen nicht bloss als Kulisse, da bohrt sich einer in Geschichte und Seele des Schweizerischen ein." Und Babina Cathomen meint im kulturtipp, der mit "philosophischen Einsprengseln über das Böse und satirischen Spitzen auf zeitgeistige Themen" angereicherte Roman "Heiligblut" sei ein "Regiokrimi der besonderen Art, der so knorrig und versponnen ist wie sein Ermittler". Weitere Rezensionen hier
Vernissage: Hannelore Dietrich
Hannelore Dietrich stellt ihren neuen Roman "Schilder in der Wüste" vor. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach Jahren unentschlossener Trödelei endlich ihren Weg findet und dabei von einem selbstdeklarierten Igel zu einem mit anderen verbundenen Menschen wird.
Mittwoch, 22. April, 19h00
Villa Bernau, Seftigenstrasse 243, Wabern (Köniz)
Ein kleines
Gesamtkunstwerk
Mit dem Satz "Eine absolute Empfehlung!" schliesst Veronika Fischer vom Kulturmagazin "Saiten" ihre Besprechung von "Das kleine Lied der Freiheit", dem Erstling der Journalistin Ursula Trunz. Das Buch sei "ein kleines Gesamtkunstwerk", findet sie. Trunz verwebe Geschichten verschiedener in St. Gallen lebender Personen, die sich immer wieder treffen, in einem "ausgesprochen intelligenten Erzählstil, der an Daniel Kehlmanns Ruhm erinnert, aber bei Weitem besser gelingt. Was bei Kehlmann hölzern und konstruiert erscheint, gelingt Trunz mit Eleganz und Leichtigkeit."
Lesungen: Katja Fusek
Katja Fusek ist eingeladen, im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung des Literaturhauses Basel ihren Roman "Temná" vorzustellen und mit der Intendantin Katrin Eckert ein Gespräch zu führen.
Mittwoch, 29. April, 19h00
Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel
Die Autorin liest aus ihrem neuen Roman "Temná", in dem sich drei Frauen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds mit Vorurteilen, Diskriminierung, Scham und Schuldgefühlen auseinandersetzen müssen, und mit der Frage, wie politische und gesellschaftliche Realitäten in ihr Leben eingreifen. (Weitere Autor:innen: Christoph Keller, Eugenia Senik, Gabrielle Alioth)
Samstag, 9. Mai, 19h30
Trafohalle, Therwilerstrasse 56, Bottmingen
Lebendiges Porträt
Die weitgehend unbekannte Lebensgeschichte der deutschen Tänzerin und Bildhauerin Ota Schottmüller, verpackt in eine "historische Fiktion", die durchaus der Realität in Nazi-Deutschland hätte entsprechen können, lese sich spannend, schreibt Hartmut Regitz in der Zeitschrift "tanz" über den Debütroman "Purpur" von Karin Hermes. Und: "Das Porträt gewinnt generationsübergreifend dadurch nicht zuletzt Grösse und Lebendigkeit, die bis in die Gegenwart reicht und Oda Schottmüller vor dem Vergessen bewahrt." Ota Schottmüller war als Mitglied der deutschen Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" im Gefängnis Plötzensee hingerichtet worden. Karin Hermes hat aus ihr eine Kurierin gemacht, die geheime Botschaften der Antifaschisten, verschlüsselt eingebaut in Notationen des Tänzers Laban, transportierte. Hier die ganze Rezension
Die Kraft des Tanzes
An den Swiss Dance Days 2026 hat Simona Travaglianti, Leiterin Reso – Tanznetzwerk Schweiz, den Roman "Purpur" als Aufhänger für ihre Eröffnungsrede genutzt.
Lesung: Ursula Trunz
Die Autorin liest aus ihrem literarischen Erstling "Das kleine Lied der Freiheit", in dem sie in die Gedankenwelt dreier Generationen und in die Lebenskreise von vier Frauen und drei Männern eintaucht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Sonntag, 3. Mai, 11h00
Schloss Sargans, Städtchenstrasse 51, Sargans
Heiligblut
Aus reinem Interesse besucht der Luzerner Polizist Anselm Anderhub das Krimifestival in Willisau. Das Programm lässt sich hören: Lesungen, Krimi-Hörspiele im Darkroom und ein Podiumsgespräch zum Thema "Das Böse". Und natürlich lässt auch das Mordopfer in Peter Weingartners neuem Krimi "Heiligblut" nicht lange auf sich warten.
Temná
In Katja Fuseks neuem Roman "Temná" kreuzen sich die Wege von drei Frauen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds. Merkwürdige Ereignisse geben ihrem Leben eine dramatische Wendung. Dabei müssen sie sich mit fremden und eigenen Vorurteilen, mit Diskriminierung und Ausgrenzung, mit Scham und Schuldgefühlen auseinandersetzen und mit der Frage, wie politische und gesellschaftliche Realitäten in ihr Leben eingreifen.
Lesung: Karin
Hermes
Karin Hermes liest aus ihrem Erstling "Purpur". Er erzählt die Geschichte der Berliner Tänzerin und Bildhauerin Oda Schottmüller, die sich als Kurierin in der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" gegen das Naziregime engagiert und ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt. Lesung, Diskussion und Apéro mit beschränkter Platzzahl. Lesung mit Tanz.
Freitag, 8. Mai, 18h00
Höchhus Steffisburg, Höchhusweg 17, Steffisburg
Mein Bett gehört mir nur in der Nacht
Drei Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenenalter sind die Held:innen in Veronika Sutters neuem Roman "Mein Bett gehört mir nur in der Nacht". Aufgewachsen in einer gesichtslosen Wohnsiedlung der 1970er Jahre, liegt vor ihnen ein beunruhigendes Stück Leben, und niemand hat eine Ahnung, was damit anzufangen ist.
Das kleine Lied der Freiheit
Die Erzählungen in "Das kleine Lied der Freiheit" von Ursula Trunz tauchen in die Gedankenwelt dreier Generationen und in die Lebenskreise von vier Frauen und drei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie berühren sich über Länder und Kontinente hinweg, durchdringen sich und entfernen sich auch wieder voneinander.
Vernissage: Urs
Grässlin
Taufe der Biografie "Marino Bodenmann, der Rote aus dem Wallis", über den Grossvater des Autors und eine wichtige Figur in der kommunistischen Bewegung der Schweiz.
Mittwoch, 13. Mai, 19h00
bücherraum f, Jungstrasse 9, 8050 Zürich
Übers Eis gleiten
Alles ist wunderherrlich oder schreckhässlich. Die Zürcherin Elisabeth Ursprung erlebt eine Kindheit voller Widersprüche und mit einem gewalttätigen Vater. Früh schreibt sie dagegen an, doch vor ihrem Gefühl des Ungenügens vermögen die Texte nicht zu bestehen. Vieles wird vernichtet. 60 Jahre braucht sie, um sich und ihr Schreiben zu befreien. Das Buch "Übers Eis gleiten" bietet eine Auswahl ihrer Texte.
Lesung: Veronika
Sutter
Veronika Sutter liest aus ihrem ersten Roman "Mein Bett gehört mir nur in der Nacht". Darin geht es um drei Jugendliche in einer öden Vorortssiedlung, vor denen ein neuer Lebensabschnitt liegt, mit dem sie noch nichts anzufangen wissen.
Lesung an den Solothurner Literaturtagen
15. bis 17. Mai 2026 (genaue Daten folgen)
Vom Traum zur
Wirklichkeit
Das Mehrgenerationenhaus Giesserei in Oberwinterthur ist die grösste selbstverwaltete Siedlung der Schweiz. Der grosse Traum eines sozialen Wohnprojekts wurde Realität dank vieler Frauen und Männer, die ehrenamtlich mitgewirkt haben. Sie erzählen im reich bebilderten Buch "Vom Traum zur Wirklichkeit", herausgegeben von Mitbewohner Kurt Lampart, von ihren Visionen und Erfahrungen.